Verrückt nach Steve (Regie: Phil Traill, mit Sandra Bullock, Thomas Haden Church, Bradley Cooper u.a.)
März 2010 war ein aufregender Monat für Sandra Bullock. Gleich zweimal setzte sich die 45jährige Schauspielerin bei einer Preisverleihung gegen aussichtreiche Konkurrenz durch. Ihr gelang dabei das bisher einmalige Kunststück, sich am 6. März (u.a. gegen Sarah Jessica Parker und Beyoncé Knowles) als „Schlechteste Schauspielerin“ sowie am 7. März (u.a. gegen Hellen Mirren und Meryl Streep) als „Beste Hauptdarstellerin“ durchzusetzen. Die Gewinnerin des Oscars wie der Goldenen Himbeere (auch „Gegen-Oscar“ genannt) bewies dabei so viel Humor, sich beide Auszeichnungen auch persönlich abzuholen.
Jede Menge Gags stecken auch hinter ihrem preisgekrönten Schaffen in „Verrückt nach Steve“. Denn Kreuzworträtseldesignerin Mary ist nicht einfach nur durchgeknallt, wie es der von ihr verfolgte Sensations-Kameramann Steve gerne sehen würde – die junge Frau hat auch einen verdammt guten Riecher für jede Form von Fettnäpfchen und Katastrophen. Dass sie ihrem Angebeteten samt seinem Team gerade mit dieser seltsamen Kombination am Ende einen großen Gefallen erweisen wird, ist zu Beginn der rasanten Road Movie-Komödie freilich noch nicht absehbar.
„Verrückt nach Steve“ – ein schriller und witziger Film, der bei allem Klamauk auch eine große Portion Gesellschafts- und Medienkritik parat hält.
Verrückt nach Steve (Homepage | Trailer)
Regie: Phil Traill; Kamera: Timothy Suhrstedt
mit Sandra Bullock, Thomas Haden Church, Bradley Cooper u.a.
Komödie - USA 2009
99 Min. - Verleih: Fox
Keywords: Verrückt nach Steve, Sandra Bullock, Phil Traill, Goldene Himbeere, Kino, Filmkritik