„Watcha Clan“ ist im Sommer 2009 im Glashaus der Arena (am Spreeufer in Kreuzberg) aufgetreten. CarpeBerlin hat die Multikulti-Ausnahmeband live erleben dürfen und mit „Sister K“, ihrer Sängerin, ein paar Worte gewechselt.
Der Veranstaltungsort „Glashaus“ auf dem Arena-Gelände direkt an der Spree ist immer wieder gut für die besonderen, noch nicht in der letzten Ecke der Welt bekannten, doch um so interessanten Perlen der Musik- und Konzertszene. So spielten dort unter Anderem „Panteon Roccoco“aus Mexiko und viele französische Vertreter der alternativen Musik.
Und so war es auch mit „Watcha Clan“. Erstmalig habe ich von der Gruppe auf der „Fusion“ 2008 gehört. An diese Nacht erinnere ich mich noch gut und gerne! Eindrücke hierzu habe ich sogar gefilmt. Mal sehen, ob ich dazu komme, ein kleines Medley für Euch zusammenzuschneiden. Kurzum, es war einfach großartig!
Doch zum Konzert an diesem gewittrigen Tag im Glashaus. Das Konzert war, wie konnte es anders sein, ausverkauft.
Mitreißend spielte die vierköpfige französisch-algerische Kombo fast 90 Minuten und begeisterte die Massen. Sicher spielte auch die Vorband eine tragende Rolle für die grundsätzlich tolle Atmosphäre. Maßgeblich verantwortlich war jedoch die motiviert präsentierte „Weltmusik“ mit charakteristischem Balkan- und Orientmix. Mal wurde ein altes Franco-Lied auf Spanisch zum Besten gegeben, dann wurde das Publikum mit elektronischen Beats und Bässen in die Wüste entführt und mit arabischem traditionellen Liedern begeistert. Zudem sang „Sister K“ auch auf Hebräisch, Englisch und natürlich Französisch.
Es gibt Konzerterlebnisse, die es schaffen viele Menschen tief in der Seele zu berühren. Dies war ein solches. Kommt wieder, „Watcha Clan“! Ihr seid großartig!
Wenn ihr ein paar O-Stimmen auf französisch hören und ein paar Konzertauschnitte sehen wollt:
Et voilá.
ich kannte watcha clan vor dem bericht nicht, ärgere mich nun ein wenig ein scheinbar tolles konzert versäumt zu haben :-/