Volksentscheid Spreeparade
Kurz vor dem Volksentscheid zur Rettung des Spreeufers die Parade auf, an und über der Spree. Treffpunkt ist am 12. Juli, an der Warschauer Brücke um 15 Uhr.
Das Spreeufer zwischen der Elsenbrücke in Treptow und der Jannowitzbrücke in Mitte ist schon seit fast sieben Jahren ein umstrittenes Fleckchen Erde. Hier plant der Senat den Neubau eins ganzen Viertels, das kurz Mediaspree genannt wird, weil auf dem 200 Hektar großen Gebiet vor allem Medien-und Designfirmen ihre verglasten Firmensitze hochziehen sollen. Die Firmen versprechen eine Investionskapital von ca. 2.7 Milliarden Euro und 30-40.000 Arbeitsplätze schaffen.
Hierdurch wird definitiv urbane Freifläche zerstört und dem Bürger weitesgehend unzugänglich gemacht. Beispielweise werden die Veranstaltungsorte, wie Maria, Bar 25, und das Yaam , verschwinden, obwohl diese Orte Berlin ja grade für die Kreativeinvestoren attraktiv macht.
Am Samstag, den 12. Juli gibt es eine Parade auf an und über der Spree, um für die Wahl am Tag dannach zu werben.
Am Sonntag, den 13. Juli können die Bürger von Friedrichshain und Kreuzberg beim Bezirksamt mitbestimmen, wie das Spreeufer in Zukunft aussehen wird.
Der Initiativekreis "Mediaspree Versenken" vertritt als Initiator des Bürgerinnenbegehrens die Interessen derjenigen, die ein Spreeufer als Grün-und Kulturfläche mit vielfältigen und kleinteiligen Nutzungen wollen. Sie fordern einen Mindestabstand von 50 Metern zum Spreeufer für sämtliche Neubauten, die Einghaltung der Berliner Traufhöhe von max. 22 Metern und den Brommysteg statt der Straßenbrücke.
Weiter Infos unter http://www.ms-versenken.org/
Für mehr Information siehe PDF zum Download.
Den Vorschlag von Media Spree Versenken! wählt man beim Bürgerentscheid wie folgt:
(A) JA
(B) NEIN
(C) (A)
- Dateien:
wahlempfehlung_begruendung.pdf




























