Prenzlauer Berg - Essen und Trinken
Selbstredend finden sich im Prenzlauer Berg viele originelle Cafés und Bars. Die Straßencafés einmal außen vor gelassen, gruppiert sich das, was von Interesse ist, doch eher um den Helmholtzplatz. Die Cafés direkt am Kollwitzplatz haben mittlerweile einen deutschen Hau ins Ommahafte. Sommers ist das natürlich egal, sitzt man doch eh draußen.
Am Helmholtzplatz (Lettestraße 6a) findet sich das „Café Wohnzimmer“, unseres Wissens nach das erste Café im namensgebenden Stil: ausrangierte alte Möbel, arrangiert zu einem verwunschenen Kabinett.
Auf der Seite der Dunckerstrasse finden sich an der Stirnseite des Platzes das „Kakao“ (tagsüber familienlastig, trotzdem der beste Kaffee am Platz), das „Eka“, eher eine Bar im bonbonfarben poppigem Prenzlauer Berg-Stil sowie das „Liebling“. Letzteres ist betont von der Wohnzimmer-Atmosphäre abgerückt und setzt auf einen eher kühl-sachlichen Stil.
Den findet man auch im „Schwarz-Sauer“ in der Kastanienallee 13. Als eines der ersten Cafés kurz nach der Wende eröffnet, ist es zu Recht legendär und abends immer proppenvoll. Wer dort keinen Platz mehr findet, möge nur die Kastanienallee weiter laufen. An der Ecke zur Oderbergerstraße insbesondere tummelt sich Bar an Bar.
Wer Cocktails trinken möchte, ist in der „X-Bar“ in der Raumer Strasse 17 gut aufgehoben. Oder aber im „Goldenen Hirschen“ in der Lychener Strasse 43.
Das „5 Ziegen“ in der Lychener Strasse 63 besteht schon seit DDR-Zeiten. Die Preise dort sind zivil geblieben, auch wenn die Getränkekarte an der Tür begeistert „jetzt noch teurer!“ meldet. Ein tolles Kabuff, geöffnet ab 20 Uhr.
Im Gleimviertel ist die abgerockte „Kohlenquelle“ zu nennen, in Kopenhagener Strasse 16. Nur 60 cent für den Espresso an der Bar – unschlagbar für den Prenzlauer Berg. Mittagstisch hat es auch, W-Lan sowieso.
Im Bötzowviertel ist die Hufelandstraße die zentrale Meile mit Geschäften und Cafés. Die ganz spezielle Adresse fehlt etwas im Bötzowkiez, sei sie kaputtig oder stylish, von der (sehr edlen) Cocktailbar „Saphire-Bar“ in der Bötzowstraße 31 vielleicht abgesehen.
Die Möglichkeiten zum Essen sind vielfältig. Der günstige Vietnam-Sushi (z.b. das „fresh&easy“ in der Raumerstraße 15) ist viel vertreten, klassische deutsche Küche findet sich auch, so z.b. in der Lychener Strasse 1 das Lokal „Zum Schusterjungen“, an der Ecke zur Danziger Strasse.
Döner-Imbisse in der größten Dichte finden sich an den U-Bahnhöfen Eberswalder Straße und Schönhauser Allee.
Mehrere Araber von guter Qualität finden sich auf dem Kiez: in der kleinen Göhrener Straße etwa das Salsabil. Ein sehr guter Japaner namens Sasaya in der Lychener Strasse 50. Hier ist eine Reservierung meist nötig.
































