Hendrik in Berlin
Hendrik ist 15, kommt aus Dortmund und macht in den Osterferien ein Praktikum in Berlin. Was er in der Hauptstadt erlebt und welche Aufgaben er zu meistern hat, berichtet er uns in seiner Kolumne "Hendrik in Berlin".
Von Hendrik Lemke
Der Mittwoch startete wieder einmal mit der Bauarbeiter-Crew, die erneut viel Lärm und Dreck machte und auch, wie gestern, länger arbeitete als wir es gewohnt waren. So begleitete uns dieser Lärm auch beim Frühstück und beim arbeiten. Als wir es dann nach ein paar Stunden nicht mehr ausgehalten haben, sind wir mit der M16 nach Marzahn gefahren, wo wir uns den „Erholungspark Marzahn“ angeguckt haben. Doch um dorthin zu kommen muss man erst längere Zeit nur durch Plattenbauten fahren, die sich überall gen Himmel ragen. Inmitten von all den großen grauen Betonklötzen, findet man dann im östlichen Teil von Marzahn den Erholungspark Marzahn. Dieser beherbergt die Ausstellung „Gärten der Welt“, in der viele verschiedene Gartentypen aus mehreren Ländern ausgestellt sind. Aber es ist auch ein Hecken-Labyrinth und ein Geruchs-Tast- und Duftgarten vorzufinden. Als wir in diesem von Grau umgebenen Grün nach mehreren Stunden wieder vor dem großen Eingangstor standen hatten wir großen Hunger und so beschlossen wir schnell zurück zu fahren und im großen Ringcenter, einem dreiteiligen Einkaufscenter, an der Frankfurter Allee etwas essbares einzukaufen.
Zu Hause angekommen machten wir uns auch gleich daran etwas zu kochen und aßen dann beim Freundschaftsspiel Schweiz gegen Deutschland, dass Deutschland auch noch 4:0 gewann, unsere Nudeln.
Danach war der Tag auch schon wieder vorbei und ich schlief ein mit der Frage, wie man in Marzahn, Europas größter Plattenbausiedlung, leben kann...

Fotos © Hendrik Lemke
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