Hendrik in Berlin
Hendrik ist 15, kommt aus Dortmund und macht in den Osterferien ein Praktikum in Berlin. Was er in der Hauptstadt erlebt und welche Aufgaben er zu meistern hat, berichtet er uns in seiner Kolumne "Hendrik in Berlin".
Von Hendrik Lemke
Der Dienstag verging ziemlich schnell, auch wenn er wie immer sehr früh durch die Bauarbeiter-Crew von gegenüber anfing. Die legten nämlich wieder einmal pünktlich mit ihren Arbeiten los und weckten dadurch die ganze Nachbarschaft. Mir tun die Leute, die direkt in dem Haus wohnen, echt leid, ich möchte gar nicht wissen wie laut der Lärm für sie ist. Und außerdem bekommen sie ja auch noch den ganzen Staub ab, von dem wir hier drüben zum Glück verschont werden. Wir ließen den Tag ganz locker angehen und frühstückten in aller Ruhe, bevor wir ins Büro gingen. Dort waren wir mit allem Möglichem sehr beschäftigt und bemerkten gar nicht, wie schnell die Zeit verflog. Wir haben E-mails gecheckt, verschiedene Sachen geposted, also online gestellt, Texte geschrieben und Fotogalerien erstellt, was sehr zeitaufwändig ist. Gegen 21:00 Uhr bin ich dann schnell zum Thailänder nebenan gegangen etwas Essbares besorgen. Als wir dann so eine Stunde später einmal zufällig kurz raus gegangen sind, konnten wir erst nicht glauben was wir sahen. Alle Straßen und Autos waren vollgeschneit, alles war weiß. Was man im Winter nicht bekommt kriegt man dann halt im Frühling!
Geraume Zeit später blickten wir auf die Uhr und erschraken, weil es schon so spät war. Also packten wir schnell unsere Sachen und stiefelten nach Hause. Nach einem späten Abendessen und noch ein wenig Fernsehen ging auch dieser Tag dem Ende zu. Ein Tag mit wenig Action, aber viel zu tun. Wir haben viel geschafft, alle meine Fotos sind jetzt endlich online und unter der Fotogalerie „Buslinie M29“ zu bewundern. Das Hochladen ist ganz schön viel Arbeit...
Fotos © Hendrik Lemke
Keywords: Fotogalerie, Hendrik, Hendrik Lemke, Praktikum, Schülerpraktikum































