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Vom 22. bis 25. Mai 2008 trifft sich in Berlin die Weltelite der Schwimmer mit Handicap. Die Veranstalter verzeichnen Rekordteilnahme bei den 22. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten: 594 Athleten aus 35 Nationen gehen in Berlin an den Start.
Hoch zufrieden mit der Rekordteilnahme von 594 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 35 Nationen zeigten sich bei der Eröffnungspressekonferenz am 19. Mai im Tagungszentrum der Bundespressekonferenz in Berlin die Verantwortlichen der 22. Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen der Behinderten (IDM), die vom 22. bis 25. Mai in Berlin stattfinden.
„Wir haben sicherlich mit einer großen Teilnehmerzahl gerechnet, da ja die Meisterschaften für viele Nationen die letzte Möglichkeit der Klassifizierung und Qualifizierung für die Paralympics in Beijing sind. Aber von dieser weltweiten Resonanz, es sich haben 112 Vereine und Verbände, darunter 62 deutsche Vereine aus 14 Landesverbänden angemeldet, waren wir dann doch sehr überrascht“, so Matthias Ulm vom Paralympischen Sport Club Berlin (PSC), der nun als Stützpunkttrainer zum neunten Mal in Folge die Meisterschaften in Berlin organisiert. „So können unsere Berliner schon mal die Konkurrenz kennen lernen, die ihnen auch in Beijing die Medaillen streitig machen wollen. Berlin ist mit 26 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 5 Vereinen (BSV Köpenick, BSV Nordost, BSV Wedding Reinickendorf, PSC und SC Siemensstadt) vertreten.“
Thomas Grimm, Weltrekordschwimmer vom PSC, der am 4. Mai seine Normzeit über 100m Brust erfüllte, und als Medaillenanwärter auf dieser Strecke nach China reist: „Vielleicht kann ich noch vor den Paralympics meinen Weltrekord über die 50m Brust knacken. Für Beijing sind diese Meisterschaften aber auf alle Fälle ein guter Test, zumal beinahe die gesamte Weltelite in der SSE an der Landsberger Allee am Start sein wird.“
Für Klaas Brose, Geschäftsführer des BSB, sind die Meisterschaften schon ein Testfall für 2011: „Wir wollen die Europameisterschaften in drei Jahren nach Berlin holen. Und wir werden dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) beweisen, dass wir auch im Behindertensport in der Lage sind, in Berlin so eine große Veranstaltung durchzuführen. Wir werden in Beijing den sprichwörtlichen Hut in den Ring werfen und den Verantwortlichen zeigen, dass die EM in Berlin eine gute Heimat finden wird.“
Auch Reinhard Tank, Pressesprecher des BSB, zeigt sich optimistisch: „Wenn jetzt noch die regionalen und überregionalen Medienvertreter mitspielen, dann wird auch die Öffentlichkeit sehen, dass Berlin mit Recht vom Präsidenten des IPC, Sir Philip Craven, beim Paralympics Day im letzten Jahr zur Welthauptstadt des Behindertensports erklärt wurde.“
Auch die Hotellerie in Berlin hat gezeigt, dass sie mit dieser großen Zahl von Menschen mit Handicap zurecht kommt. Zusammen mit Trainern und Betreuern sind ab Donnerstag mehr als 1.000 Gäste zusätzlich in der Stadt. Dank der guten Kooperation diverser Hotels, allen voran das Holiday Inn Berlin City-East an der Landsberger Allee, das Akzent Hotel Kolumbus und das Park Plaza direkt an der Schwimmhalle, sind alle gut untergebracht. Auch der Transport zu den Wettkampfstätten wird von BusArt-Tours professionell organisiert, und das vom Autohaus Möbus zur Verfügung gestellte Fahrzeug wird den Organisatoren sehr nützlich sein. Dank auch an M+W Zander und der Bundespressekonferenz, die dem BSB die Räume und die Technik für die Pressekonferenz kostenfrei zur Verfügung gestellt haben. Und nicht unerwähnt bleiben darf das Engagement der Berliner Bäder Betriebe sowie das finanzielle Engagement der Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die es jedes Jahr erst möglich machen, dass Berlin auch für die behinderten Schwimmer der Welt immer wieder eine Reise wert ist.
Weitere Informationen über die IDM finden Sie auf: www.idm-schwimmen.de
































