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		<title>Carpeberlin: Being a visitor, not a tourist</title>
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			<title>Carpeberlin: Being a visitor, not a tourist</title>
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		<lastBuildDate>Tue, 19 Jan 2038 03:14:07 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Italiens größtes Geheimnis in Berlin</title>
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			<description>Vinicio Capossela, der Sunday Times nach „Italiens größtes Geheimnis“, kommt für ein exklusives Deutschand-Konzert am 10. Mai in das Berliner Huxley’s Neue Welt</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im Zentrum von Vinicio Caposselas künstlerischem Schaffen steht das Wort; unter seinen vielen Talenten nimmt das des Poeten seit jeher einen Sonderrang ein. Der Italiener ist ein Büchernarr. Er hat die Werke der Weltliteratur Seite für Seite verschlungen und über seine Begeisterung für die Sprache berühmter Literaten wie Geoffrey Chaucer, Louis-Ferdinand Céline und Oscar Wilde schon frühzeitig zum eigenen Schreiben gefunden. Inzwischen ist er selbst ein anerkannter Autor, mit exzellenten Dichtungen in seiner Muttersprache, seien es nun Romane, Hörspiele, Theaterstücke, Drehbücher oder Songtexte.<br /><br />Dass Capossela das Spiel mit Worten liebt und kunstvoll beherrscht, ist in jeder Textzeile von &quot;Marinai, Profeti e Balene&quot; (&quot;Seeleute, Propheten und Wale&quot;) offensichtlich. Seine Magie besteht hier einmal mehr in der Fähigkeit, die Grenzen des herkömmlichen 3-Minuten-Songs zu überschreiten und mit einigen wenigen Metaphern ganze Welten zu erschaffen. Diese Welten bevölkert er überaus spannend mit Dämonen und Schatten, verlorenen Seelen und Versagern. </p>
<p class="bodytext">Anregungen für das aktuelle Doppelalbum fand Vinicio in Romanklassikern über das Meer, die Seefahrt und bei all den Kreaturen, denen man unterwegs begegnen kann, egal ob es sich um menschliche, tierische oder mythologische Wesen handelt. So wurde beispielsweise der Opener von CD1 unverkennbar von Herman Melvilles unvollendetem Roman &quot;Billy Budd&quot; und dessen Hauptfigur, dem Matrosen auf einem Kriegsschiff, inspiriert. Mit &quot;Lord Jim&quot; ist natürlich der gleichnamige Erste Offizier aus Joseph Conrads Meistererzählung gemeint. Und die in anderen Songs vorkommenden Sirenen (&quot;Sirens&quot;), der blinde Prophet Teiresias (&quot;Tell me, Tiresias&quot;) oder auch die Pleiaden (&quot;The Pleiades (The Seven Sisters)&quot;) gehen auf die griechische Mythologie der Antike bzw. Homers Seefahrer-Epos &quot;Odyssee&quot; zurück. <br /><br />Natürlich ist es schade, dass die meisten Zuhörer hierzulande Vinicio Caposselas Songlyrik nicht verstehen werden, doch keine Angst, auch ohne Italienischkenntnisse kommt man voll auf seine Kosten. Je nach Textinhalt hält der 46-jährige nämlich die passende Musik bereit, und die begeistert sicher auch den Sprachunkundigen. Das Spektrum des Albums erstreckt sich von der Folklore aus Caposselas Heimatregion Emilia-Romagna bis zum Schieflagen-Sound eines Tom Waits. Dazwischen erklingen Stücke mit Jazz-, Cabaret-, Schlager-, Rock- und Klassikelementen, denen allesamt ein unwiderstehlicher Zauber innewohnt.<br /><br />Das Licht der Welt erblickte Vinicio Capossela 1965 in Hannover, doch schon kurz nach der Geburt ging seine Familie mit ihm zurück nach Italien. Musikalisch wurde er dort zunächst vom volkstümlichen Liedgut in Kampanien an der Westküste der Stiefelhalbinsel geprägt, später entdeckte er die Welt der angloamerikanischen Singer/Songwriter für sich. Die ersten Einspielungen unter eigenem Namen standen ganz im Zeichen von On-the-road-Mythen, wie man sie in den Büchern von Jack Kerouac und Charles Bukowski antrifft. Zudem war damals auch der Einfluss von Louis Prima und Caposselas Landsmann Renato Carosone (&quot;Tu vuò fà l'americano&quot;) schon spürbar. Mit den Jahren wurden dann die eigenen Wurzeln stetig wichtiger, nahm die heimische Musiktradition immer breiteren Raum ein.<br /><br />Bis dato hat &quot;Italiens faszinierendster Musikreisender&quot;, so das britische Musikmagazin Mojo, insgesamt dreizehn Alben veröffentlicht. 1990 erschien sein Debüt &quot;All'una e trentacinque circa&quot;, für das es gleich den angesehenen Tenco-Preis gab. Auf &quot;Il ballo di San Vito&quot; begann 1996 Vinicio Caposselas fruchtbare Zusammenarbeit mit dem New Yorker Gitarristen Marc Ribot, die bis heute andauert. Erwähnenswert wären darüber hinaus auch noch das auf Platz eins der italienischen Charts eingestiegene Album &quot;Ovunque proteggi&quot; von 2006 sowie das 2008 mit Platin veredelte &quot;Da solo&quot;. Mit &quot;Marinai, Profeti e Balene&quot; legt Capossela jetzt eines der ambitioniertesten Werke seiner Karriere vor. Bleibt nur zu hoffen, dass &quot;Italiens größtes Geheimnis&quot; (Sunday Times) damit endlich auch bei uns gelüftet wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>TIJ EVENTS &amp; PONDEROSA present<br />VINICIO CAPOSSELA - “Marinai, Profeti e Balene”</b><br />10th may 2012<br />HUXLEY’S NEUE WELT – Berlin<br /><a href="http://www.huxleysneuewelt.com" target="_blank" >www.huxleysneuewelt.com</a> Hasenheide 107 - 113<br /><br />doors open: 7pm – show time: 8pm <br />ticket price: 1. Category € 27,50 + presale in advance, € 34,00 door<br />2. Category € 24,00 + presale in advance, € 30,00 door<br /><br />Presales: <a href="http://www.trinitymusic.de" target="_blank" >www.trinitymusic.de</a>  <br />Info: <a href="http://www.tijevents.com" target="_blank" >www.tijevents.com</a> –  <a href="http://www.viniciocapossela.it" target="_blank" >www.viniciocapossela.it</a> - <a href="http://www.ponderosa.it" target="_blank" >www.ponderosa.it</a>  &nbsp; </p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 14:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Peaches Geldof ist Orpheus</title>
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			<description>Bob Geldofs Tocher spielt Hauptrolle im Hebbel am Ufer</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Peaches Geldof ist Orpheus. Die Titelfigur in Monteverdis „L'Orfeo&quot; dient dem  Bad Girl des Elektro-Punk als Alter Ego auf der Suche nach neuen  Erkenntnissen über ihre Künstlerinnenexistenz. Gemeinsam mit sechs  OpernsängerInnen und dem Solistenensemble Kaleidoskop erobert Peaches  dabei neben dem Totenreich auch das Genre Oper für sich.</p>
<p class="bodytext">Im Spannungsfeld zwischen der sexuell egalitären Welt der Hirten und  Nymphen einerseits und andererseits der Unterwelt, einer „Stadt der  Schmerzen&quot;, die von einem gender-binären Ehepaar regiert wird, behandelt  Regisseur Daniel Cremer den Kampf einer queer-emanzipatorischen Utopie  gegen die lähmende Präsenz des Todes. SILENCE = DEATH! </p>
<p class="bodytext"><br />Am Freitag, 4. Mai um 19.30 Uhr im HAU 1.</p>
<p class="bodytext">weitere Termine:</p>
<p class="bodytext">Samstag 5.5.2012 und Montag 7.5.2012.</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>K &amp; SK Bar Party in Kreuzberg</title>
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			<description>Chillen und Trinken in der Galerie</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Samstag, 5. Mai 2012, findet in der alternativen Galerie &quot;Studio 2o46&quot; in Kreuzberg die &quot;K &amp; SK Bar Party&quot; statt. Das Studio befindet sich in der Glogauer Str. 2 in 10999 Kreuzberg (Glogauer Str./ Ecke Wiener Str.). Beginn ist um 21 Uhr.</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hannes Michanek: UpperCuts</title>
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			<description>Alternative Vernissage am Freitag</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Freitag, 27.04.2012, zeigt das Atelier &quot;Studio 2o46&quot; Werke von Hannes Michanek. Die Ausstellung beginnt um 19 Uhr. Das Studio befindet sich in der Glogauer Straße 2 in 10999 Berlin.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 13:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Opening Saturday</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2798&#38;cHash=3330b926ec</link>
			<description>Am kommenden Samstag, 14.4.2012, findet im &quot;Studio 2 o 46&quot; der &quot;Opening Saturday&quot; statt. Künstler und Veranstalter sind Leo Kaufmann und Klaus Kamptner. Das Studio ist in der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am kommenden Samstag, <b>14.4.2012</b>, findet im <b>&quot;Studio 2 o 46&quot;</b> der &quot;Opening Saturday&quot; statt. Künstler und Veranstalter sind <b>Leo Kaufmann</b> und <b>Klaus Kamptner</b>. Das Studio ist in der Glogauer Str. 2 in 10999 Berlin (Kreuzberg). Einlass ab 19 Uhr.</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 18:50:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ROSKILDE RoadTrip 2012</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2793&#38;cHash=2f6728b28b</link>
			<description>Mitmachen!</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Call to action:</p></div><p class="bodytext">Aufruf an alle kreativen Seelen, Künstler, Architekten, Techniker, Erfinder und alle anderen, die Lust haben mitzumachen. </p>
<p class="bodytext">Eines der größten Festivals Europas sucht kreative Mitgestalter in Berlin.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Seid dabei und gestaltet mit uns Kunst,  Installationen, Medien und Performances und erlebt das Orange Feeling im  RAW-tempel vom 24. März bis 4. April. Die besten Ideen werden auf  unserem Abschlussevent im Lido am 5. April präsentiert oder finden sogar  ihren Weg zum Roskilde Festival, um dort gezeigt zu werden.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Wir geben Euch die Möglichkeit, den Raum und die  Materialien, die Ihr braucht, um eure&nbsp; Ideen zu verwirklichen. Also  macht mit und seid dabei! </p>
<p class="bodytext">Hier findet Ihr weitere Informationen und könnt Eure Ideen hochladen </p>
<p class="bodytext"><a href="https://www.facebook.com/events/395605463786658/" target="_blank" >https://www.facebook.com/events/395605463786658/</a> </p>
<p class="bodytext">Wir freuen uns, Euch zu sehen! </p>
<p class="bodytext">Die Geschichte dahinter: </p>
<p class="bodytext">Auf dem Roskilde Festival beginnt alles mit einer Idee und wir wollen Eure hören und sehen, wie ihr sie umsetzt! </p>
<p class="bodytext">Während des Roskilde Festivals sind die  Campingplätze voll von Leuten, die ihre Erfindungen, Entwürfe oder  andere verrückte Ideen bauen oder zum Festival mitbringen. Sei es eine  Stereoanlage/Kühlschrank, ein Kunstobjekt oder eine auf dem Festival  kreierte Installation – Leute, die nach Roskilde gehen, wollen sich  ausdrücken oder füllen das Campingleben auf spannende und kreative Art.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Wir möchten, dass ihr das gleiche tut &gt; kreiert  Kunst, Musik, Technologien, und soziale Events – worauf auch immer Ihr  Lust habt. </p>
<p class="bodytext">Mit dem Roskilde Road Trip geht das Roskilde  Festival auf Tour und besucht 4 europäische Städte im März und April.  Wir machen das, weil wir das Orange Feeling verbreiten möchten, dieses  besondere Gefühl, das es nur auf Roskilde gibt. Wir machen das, weil wir  gemeinsam mit kreativen und spannenden Menschen gestalten möchten.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Warum Berlin? Wir glauben, dass die Stadt ein großes  kreatives Potential hat und wir schauen oft in diese Stadt, um nach  Inspiration zu suchen.&nbsp; Berlin ist auch das Mekka der elektronischen  Musik, die das Roskilde Festival ebenfalls liebt. 2012 präsentieren wir,  neben vielen anderen Dingen,&nbsp; eine neue Bühne nur für elektronische  Musik.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Über das Roskilde Festival: </p>
<p class="bodytext">Das Roskilde Festival ist das größte nordeuropäische  Kultur- und Musikfestival und existiert seit 1971. Wir sind eine  non-profit Organisation, bestehend aus 25 Vollzeitmitarbeitern und über  30.000 Freiwilligen. Jedes Jahr sichert die Roskilde Festival Charity  Society, die Vereinigung hinter dem Festival, dass alle Einnahmen aus  dem Festival direkt an humanitäre und kulturelle Projekte gehen.&nbsp; </p>
<p class="bodytext">Jedes Jahr zeigt das Festival von Donnerstag bis  Sonntag ca. 200 Bands auf acht verschiedenen Bühnen. Das Campinggebiet  öffnet Samstag um 18 Uhr, bevor das Festival beginnt. Das einmalige  Campingleben ist ein zentraler Bestandteil des großen Roskilde  Erlebnisses. Während der ersten fünf Tage des „Warm Ups“ werden auf  kleinen Bühnen aufstrebende Künstler präsentiert und das Leben auf dem  Campingplatz ist voller Aktivitäten. Das Roskilde Festival ist ein  allumfassendes Erlebnis, bei dem Musik, Events, Kunst und vieles mehr  mit einem Publikum von mehr als 80.000 Leuten, die für ihren  Enthusiasmus bekannt sind, zusammenkommen, um dieses besondere Orange  Feeling zu erschaffen.&nbsp; </p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Tue, 27 Mar 2012 02:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Frei wie ein Vogel</title>
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			<description>Ohne Netz und doppelten Boden: alternativ leben in Berlin</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><b>Zum Glück</b> hat Ecki gesunde Zähne. „<b>Zahnhygiene ist das A und O</b>, wenn man <b>keine Krankenversicherung</b> hat. Denn wer gesunde Zähne hat, wird seltener krank“, weiß er zu berichten. Deshalb putzt er seine Zähne jeden Abend vor dem Schlafen und benutzt <b>zusätzlich Zahnseide</b>. Wenn er doch mal zum Arzt muss, wird’s schwierig. Dann muss er zu einer Sozialstation, die versucht, einen <b>kostenlosen Arztbesuch</b> zu organisieren. <b>Eckhart Huber</b>, von seinen Freunden „Ecki“ genannt, ist 37 Jahre alt und lebt seit nunmehr drei Jahren ohne Krankenversicherung. Seitdem hat er keine feste Anstellung mehr und lebt von der Hand in den Mund. <b>Harzt 4</b> bekommt er nicht. Er will es nicht. Er will nicht abhängig sein und hat keine Lust auf „<b>bürokratischen Papierkram</b>“. Zusammen mit seinen Freunden <b>Dietrich „Didi“</b> und <b>Johannes „Hansi“</b> lebt er in einer 60 Quadratmeter großen Wohnung in <b>Neukölln</b>. Der Mietvertrag stammt zum Glück aus besseren Zeiten. Sie kostet <b>240 Euro im Monat</b>. „80 Euro muss jeder für sich aufbringen, das ist zu schaffen“, meint Ecki. Er arbeitet im Laden eines Freundes als Verkäufer, <b>natürlich schwarz</b>. Es ist ein kleines Geschäft mit <b>englischen, schottischen und irischen</b> Spezialitäten. </p>
<p class="bodytext">Didi und Hansi verdienen ihren <b>Lebensunterhalt</b> auf ähnliche Weise. Und <b>jeden Sonntag</b> stehen die drei gemeinsam an ihrem Stand <b>auf dem Flohmarkt</b> und verkaufen Dinge, die sie nicht mehr brauchen. „<b>Irgendwas geht immer</b>“, erzählt Ecki. Anfangs konnter er sich das gar nicht vorstellen, <b>ohne Sozialversicherung</b> und <b>ohne Sozialhilfe</b> zu leben. Aber irgendwann hat er sich daran gewöhnt. Wenn am <b>Ende des Monats</b> mal der <b>Kühlschrank leer</b>&nbsp;und kein Geld mehr da ist, gehen Ecki und seine Freunde eben zur <b>Berliner Tafel</b> und holen sich dort etwas zu Essen. Oder sie holen abgelaufene, aber noch einwandfreie Nahrungsmittel aus der Abstelltonne beim Supermarkt. Das nennt man „<b>Containern</b>“. Wenn die drei doch mal regulär einkaufen, dann müssen sie stets zum Billigsten greifen. Meistens kochen sie einen <b>großen Pott Reis</b> mit Gemüse, der reicht dann für ein paar Tage. Fleisch gibt es nur einmal die Woche. Getrunken wird <b>Wasser aus der Leitung</b>, das ist am <b>billigsten</b>. Eine große Mahlzeit pro Tag muss reichen. Nur das Frühstück darf etwas üppiger ausfallen, es muss ja den ganzen Tag vorhalten. Es gibt <b>Tee</b>, verschiedene  <b>Brötchen</b> mit Belag und <b>Eier</b> oder <b>Würstchen mit Senf</b>. Manchmal auch <b>Kaffee</b>, aber eigentlich ist der <b>zu teuer</b>. <b>Geschenke</b> werden grundsätzlich angenommen, egal ob es Werbegeschenke sind oder <b>alte Klamotten</b> von Freunden. „Wenn etwas nicht passt oder nicht gefällt, können wir es immer noch am Flohmarkt verkaufen“, sagt Ecki. Wenn sie <b>Klopapier</b> benötigen, wird es in der Kaufhaustoilette „besorgt“ oder <b>aus alten Zeitungen selbst gemacht</b>. </p>
<p class="bodytext"><b>Ewig</b> so <b>weiterleben</b> möchte Ecki nicht. Noch <b>maximal ein Jahr</b>, dann sei Schluss. Ecki <b>schreibt</b> nämlich einen <b>Roman</b>, auf einer alten <b>Reiseschreibmaschine</b>, die er <b>im Sperrmüll</b> gefunden hat. Sie ist einwandfrei, nur das große „E“ hängt. „E wie Ecki“. Aber da sich Ecki nicht <b>sicher</b> ist, ob sein Roman ein <b>Bestseller</b> wird und ihm das erhoffte „<b>lebenslange Grundeinkommen</b>“ verschafft, hat er noch einen&nbsp;<b>Plan B in der Tasche</b>. Sein Freund mit dem <b>englischen Laden</b> möchte nächstes Jahr weg aus Berlin. Ecki, Didi und Hansi möchten das Geschäft <b>übernehmen</b>. Aber dann ist es vorbei mit der Freiheit. Dann brauchen sie eine <b>Gewerbeanmeldung</b> und müssen Steuern bezahlen. „<b>Bürokratischer Papierkram</b> halt“.</p>]]></content:encoded>
			Stadt
			
			<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 00:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>nachtgeschwister</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2784&#38;cHash=962086c94f</link>
			<description>Ein Theaterabend von Anja Schneider über die Melancholie der Erfüllung und eine Liebe, die über die Grenzen fällt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Am Abend des 8. März feierte eine ganz besondere Produktion ihre Premiere im derzeit akut von der Schließung bedrohten „Theater unterm Dach“: Das Regiedebüt der Gorki-Schauspielerin Anja Schneider basiert auf der Verschränkung zweier Romane – „Nachtgeschwister“ und „Das Provisorium“, zwei Texte, in deren Zentrum die selben Figuren stehen: Jakob Stumm und Hedda Rast, zwei Autoren aus dem Westen und dem Osten der Republik, und ihr Versuch, die Liebe vom Papier zurück ins Leben zu holen.</p>
<p class="bodytext">Und so erschöpft sich das Stück erwartungsgemäß auch nicht in der Liebesgeschichte seiner Protagonisten, die das Programmheft schlicht als „Sie“ und „Er“ benennt, sondern geriert zu einem Schaukasten innerer Verlorenheit, einer metaphorischen wie einer historisch-konkreten. Beiden Liebenden wird die Herkunft zum Verhängnis; ihre Zeit, ihr Grad an Reflexion verhindert den gemeinsamen Schiffbruch trotz der unausweichlichen Leidenschaft nicht. Ist die Liebe tot, wenn sie aufs Papier kommt? Oder nimmt sie von hier aus ihren Anfang, wie Hedda uns glauben lassen will?</p>
<p class="bodytext">Jakobs Leid an der Heimatlosigkeit, die durch den Umzug in den Westen bloß eine äußere Entsprechung gefunden hat, sickert bald auch in den schmalen Schutzraum, den Heddas Arme für ihn zu öffnen scheinen. Dem Arbeiterdichter aus Leipzig, dessen „Liebe wie Luft“ staut und verfliegt, gelingt es auch nach dem vollzogenen Systemwechsel nicht, Licht in sein ungeordnetes Verhältnis zum Leben zu bringen. Das Bühnenbild mit seinen klar abgegrenzten Bewegungsräumen verrät: Auch Hedda bewahrt sich von Anfang an einen Ort, den sie sorgfältig von Jakobs verstörendem Einfluss freihält. Ihre Kapitulation vollzieht die &quot;Vernichterin seiner Literatur&quot;, lange bevor sie sich den Armen des Geliebten entzieht, angesichts der eigenen, wachsenden Wortlosigkeit.</p>
<p class="bodytext">Die sprachliche Ausgestaltung dieser sensiblen Inszenierung besorgte die Regisseurin gemeinsam mit der Hauptdarstellerin des Stücks, Daniela Holtz, die dem scheinbar so tragischen Schicksal der ineinander verkeilten Dichter eine heitere, aber glaubhafte Dynamik verleiht. Ein dramaturgischer Glücksgriff ist zweifellos die Besetzung von Jakobs Alter Ego durch den Musiker und Schauspiel-Laien Gerd Diener; er rundet die Figur des von Stefan Schießleder verkörperten Jakobs ab und ergänzt dessen zuweilen manierliches Spiel durch eine hintergründige Harmlosigkeit.</p>
<p class="bodytext">Wann?</p>
<p class="bodytext">9.3., 10.3., 24.3., 25.3., 29.3., 30.3., 14.5., 15.4., 19.4., 20.4.</p>
<p class="bodytext">jeweils 20:00 Uhr</p>
<p class="bodytext">Wo? </p>
<p class="bodytext">Theater unterm Dach, Danziger Straße 101 (Haus 103), 10405 Berlin</p>
<p class="bodytext">Wie?</p>
<p class="bodytext">Abendkasse ab 19.00 Uhr, Tel. 030 - 9 02 95 38 20</p>
<p class="bodytext">Kartenvorbestellungen: Tel. 030 - 9 02 95 38 17</p>
<p class="bodytext">Wieviel?</p>
<p class="bodytext">8,00 € (5,00 €&nbsp; ermäßigt für Studenten, Azubis, Arbeitslose; 2,50 €&nbsp; Schülersonderticket mit Schülerausweis I)</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Fri, 09 Mar 2012 09:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hoffnung auf ein besseres Leben</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2778&#38;cHash=68c462d37b</link>
			<description>Es war die erste Veranstaltung dieser Art in Deutschland überhaupt: eine säkulare Trauerfeier, ausgerichtet vom deutschen Staatsoberhaupt, begleitet von der Regierungschefin, in Anwesenheit der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Der Saal des Berliner Konzerthauses war vollbesetzt, als 12 Jugendliche unterschiedlicher Herkunft zu den Klängen von Johann Sebastian Bach weiße Kerzen in den Saal trugen, um sie – stellvertretend für die Opfer des Rechtsextremismus in Deutschland – ins Zentrum der Bühne zu stellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel nannte in ihrer anschließenden Ansprache die beiden (über die 10 Toten hinausgehenden) Lichter die Kerze der anonymen Opfer und die Kerze der Hoffnung. Letztere war es auch, die die Bühne gemeinsam mit zwei Töchtern von Ermordeten am Ende der Veranstaltung wieder verließ. Als ein symbolischen Hinweis darauf, dass zwar die Mörder, nicht aber ihre mörderischen&nbsp;Ideen in jenem unsäglichen Wohnwagen in der Bach’schen Geburtsstadt Eisenach ein&nbsp;Ende fanden.</p>
<p class="bodytext">Trauerfeiern für die Opfer von Rechtsextremismus haben in Deutschland eine lange Tradition. Der heutigen Feier aber fehlt die bei aller Beklemmung erlösende Erkenntnis, in einer besseren Zeit zu leben. Den zahllosen, aber historischen Opfern der NSDAP stehen 10 Männer gegenüber, deren Lebensläufe mit der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte des neuen Deutschland verbunden zu sein schienen: die BRD als Ort der Selbstverwirklichung, zumindest aber als sicher geglaubte Wahlheimat, um durch ehrliche Arbeit zu einem bescheidenen Wohlstand zu gelangen. Den zahllosen Mitläufern und Mittätern des braunen Terrors während der 30er und 40er Jahre stehen drei Menschen gegenüber, die sich selbst zum nationalen Widerstand deklarierten. Und glaubten, mit der wahllosen Ermordung unschuldiger Mitbürger ihrem Staat einen Gefallen zu tun.</p>
<p class="bodytext">Angela Merkel, die in ihrer Rede ausdrücklich um Verzeihung für die Ignoranz der Behörden und die Verschleppung der Sühne durch staatliche Organe bat, wies zurecht darauf hin, dass der Kampf gegen Vorurteile täglich geführt werden müsse. Dass er eben weder eine Sache des Dritten Reichs noch des vergangenen Jahrzehnts sei, sondern eine Angelegenheit gegenwärtiger Elternhäuser,&nbsp; Nachbarschaften und sozialer Einrichtungen. Mit der heutigen Veranstaltung wurde ein Hoffnung machendes Exempel statuiert: Peinlich wurde darauf geachtet, die Diskriminierung der Morde nicht durch diskriminierendes Gedenken zu verstärken. Im Berliner Konzerthaus wurde ermordeten Menschen und Mitbürgern gedacht, nicht Muslimen oder &quot;Ausländern&quot;. So und nicht anders ist auch die Musikauswahl zu verstehen: das neoromantische, orientalisierende Elemente aussparende Andante des türkischen Komponisten Cemal Reşit Rey ebenso wie der konterreligiöse Choral „Imagine“, letzterer arrangiert vom international bekannten Musikproduzenten Mousse T., der 1966 als Mustafa Gündogdu in Hagen auf die Welt kam.</p>
<p class="bodytext">Höhepunkt und Herz der Veranstaltung aber waren zwei Menschen, deren Leben wenig mit Rampenlicht, aber viel mit dem Schmerz des heute betrauerten Verlustes zu tun haben: Ismail  Yozgat, dessen Sohn Halit nach den tödlichen Schüssen in seinen Armen gestorben war, und Semiya Şimşek, Tochter des ersten Opfers der Zwickauer Terrorzelle. Yozgat wies die angebotene finanzielle „Wiedergutmachung“ zurück und formulierte stattdessen drei Wünsche: die restlose Aufklärung der Mordserie mit all den beteiligten Hintermännern, die Einrichtung einer Stiftung im Namen der Opfer sowie die Umbenennung der Holländischen Straße in Kassel in &quot;Halitstraße&quot; – zu Ehren seines Sohnes, dessen Leben hier begonnen und geendet hatte. Semiya eröffnete ihre Rede mit einer deutlichen Kritik an den Ermittlungspannen der desorientiert auftretenden Behörden: „Können Sie erahnen, wie es sich für mich als Kind angefühlt hat, neben der Trauer um meinen Vater meine betroffene Mutter unter Verdacht zu sehen?“ </p>
<p class="bodytext">Iris Berben, die im Rahmen der Veranstaltung das Gedicht „Entwöhnung“ von Erich Fried vortrug, wird morgen Abend in Hamburg zum wiederholten Male die Lyrik der von den Nazis ermordeten jungen Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger zur Aufführung bringen. Die ungeschliffenen, aber umso eindringlicheren Worte der etwa gleichaltrigen Semiya Şimşek führen vor Augen, wie sich die erschreckende Irrationalität rassistischer Diskriminierung über alle Zeit hinweg wiederholt: „In diesem Land geboren, aufgewachsen und fest verwurzelt habe ich mir über Integration noch nie Gedanken gemacht. Heute stehe ich hier und trauere nicht nur um meinen Vater, sondern quäle mich auch mit der Frage: Bin ich in Deutschland zu Hause? Ja, klar bin ich das. Aber wie soll ich mir dessen noch bewusst sein, wenn es Menschen gibt, die mich hier nicht haben wollen und die zu Mördern werden, nur weil meine Eltern aus einem fremden Land stammen?“</p>
<p class="bodytext">Den braunen Terroristen ist es gelungen, ihr unter dem Vorwand der Heimatliebe den Vater zu nehmen; das Vaterland aber nahmen sie ihr nicht. Und so beschließt die selbstbewusste junge Frau die Veranstaltung mit jenen programmatischen Worten, die man gut und gerne zum Fazit und zum Ausblick dieser bewegenden Veranstaltung erklären möchte: „In unserem Land, in meinem Land, muss sich jeder frei entfalten können, unabhängig von Migrationshintergrund, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung. Lasst uns nicht die Augen verschließen und so tun, als hätten wir dieses Ziel schon erreicht.“</p>
<p class="bodytext">Besser hätte man den Kern dessen, was man von einer säkularen Trauerfeier erwarten kann, nicht benennen können: Hoffnung auf ein besseres Leben vor, nicht nach dem Tod.</p>]]></content:encoded>
			Stadt
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 15:17:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schippels Traum</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2755&#38;cHash=d0665a6cd4</link>
			<description>Mit Handicaps und deutschem Liedgut auf der Suche nach dem Super-Schippel.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&quot;Der Schippel ist ein gequältes Tier. Schippel ist eine Wasserbett-Marke. Schippel ist eine Atomrakete. Ein Schippel ist der Anfang vom Ende. Der Schippel ist ein schizoider Charakter. Das Schippel ist eine Weltzeitkugel auf Abwegen. Schippel ist ein alkoholisches Getränk. Der Schippel ist ein 475 km langer Tunnel. Schippel ist ein Minivulkan. Die Schippel ist eine Liebe mit unendlichen Wiederholungen. Schippel ist eine Kneipe. Die Schippel ist eine Kartoffelsorte.&quot; (Textauszug).</p>
<p class="bodytext">Angeregt von Carl Sternheims scharfer Zunge erforschen junge Komiker die Verweigerung von Konventionen. Ausgestattet mit diversen Musikinstrumenten, hochwertigem deutschem Liedgut, einigen Handicaps und einer großen Portion Unverschämtheit suchen sie den einzig wahren Schippel. Ausgangspunkt ist Sternheims Szenario: Junger Mann, arm und aus bildungsfernem Milieu, Mutter alleinerziehend, hat eine gute Tenorstimme und sucht Anschluss nach oben. Ein Schicki-Micki-Chor braucht Schippels Stimme, um einen Wettbewerb zu gewinnen, hat aber Berührungsängste.<br /><br />Vier Paare, Babsi und Ernst Schippel, Petra und Don Schippel, Juliane und Uwe Schippel, Nena und Frankie Schippel werden auf einen Parcours geschickt und von zwei undurchsichtigen Juroren auf musikalisches Talent und weihnachtliche Kompetenz begutachtet. Auf den Gewinner wartet die Abendkasse.</p>
<p class="bodytext"><i>von <a href="http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_312084.html" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Kulturkurier</a></i></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Schippels Traum</b></p>
<p class="bodytext">Mit: Deniz Kurtulan, Almut Lücke-Mündörfer, Luzy Mohr, Mereika Schulz, Nico Altmann, Dominik Bender, Wolfgang Fliege, Max Freitag, Torsten Holzapfel, Ingo Joers, Tim Petersen, Wolfgang Weichert.</p>
<p class="bodytext">Regie: Antje Siebers, Bühne und Kostüme: Isolde Wittke, Licht: Urs Hildbrand</p>
<p class="bodytext">Theater Thikwa - Fidicinstraße 40</p>
<p class="bodytext">Première Freitag 9. Dezember 20 U</p>
<p class="bodytext">Ticket: 16 / 10 erm.  / 3-Euro-Kultur-Ticket</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Elektrik-Blues aus Palermo</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2752&#38;cHash=0b837af7d2</link>
			<description>Energischer Rock und 100% handgemachte Elektrik-Blues aus zwei Gitarren und Drums: Am Samstag dem 10.12. eröffnet die Waines den Abend im Lido</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span lang="de-DE"> Nach einigen Tourneen in Deutschland mit gefeierten Auftritten im White Trash, fliegen die <a href="http://www.3waines.org/" target="ZS6lb1NNcXdO2KqlCf23m8A" >Waines</a> für insgesamt 5 Termine im Dezember ein, zwei im Package mit <a href="http://www.blackmail.de/" target="ZS6lb1NNcXdO2KqlCf23m8A" >Blackmail</a>, im <a href="http://www.lido-berlin.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Lido</a> in Berlin und im Werk 2 in Lepizig.  Im Gepäck befindet sich das aktuelle Album „Sto“, auf dem man laut Visions die Elektrizität mit den bloßen Händen greifen kann, und das Projekt der internationalen REMIX-EP für 2012.</span></p>
<p lang="de-DE" class="bodytext">Der 100% handgemachte Elektrik-Blues aus zwei Gitarren und Drums wird elektronisch: ab sofort stellen die <b>Waines</b> die einzelnen Original-Spuren zu <i>Turn it On</i>, <i>Time Machine</i>, <i>Afrix</i> vom aktuellen Album „<i>STO“ </i>und die Single des ersten Albums <i>Let Me Be</i> online, bereit zum Remixen. Die besten Tracks werden Anfang 2012 exklusiv digital veröffentlicht.  </p>
<p class="bodytext"><span lang="de-DE">Die Links zu den Tracks senden die Waines direkt zu, einfach eine Mail an <a >mail@3waines.org</a></span> <span lang="de-DE">schreiben! Get in touch!</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de-DE"><b>Waines</b></span><span lang="de-DE"> sind energischer Rock, versehen mit radikalen Spritzern aus traditionellem Delta-Blues, rau, abwechslungsreich, oft tanzbar und mit hohem Wiedererkennungswert. Elektronisch - aber eben nicht - sind die Waines: Eine wirklich handgemachte Loopmachine mit bissig und synthetisch anmutenden Gitarren und kraftvollen Drums, die ihren Weg von Palermo, Sizilien, ununterbrochen auf die Dancefloors und Bühnen Europas findet. </span> </p>
<p class="bodytext">„<span lang="de-DE"><i>STO</i></span><span lang="de-DE">&quot; ist das zweite Album des Trios und ist im Mai 2011 über „</span><span lang="de-DE"><i>Al!ve“</i></span><span lang="de-DE"> erschienen. Die Pressestimmen sind enthusiastisch und nennen „</span><span lang="de-DE"><i>STO“</i></span><span lang="de-DE"> einen “Blues-Bastard der so psychotisch zuckt und blitzelt, dass man die Elektrizität fast mit Händen greifen kann” (Visions, D).</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de-DE">Die Tracks wurden in Eigenregie auf Sizilien aufgenommen und fast gleichzeitig von dem jungen New Yorker Produzenten </span><span lang="de-DE"><b>Mario J McNulty</b></span><span lang="de-DE"> gemischt, der bereits Credits bei </span><span lang="de-DE"><i>David Bowie, Lou Reed, Laurie Anderson, Nine Inch Nails</i></span><span lang="de-DE"> und </span><span lang="de-DE"><i>Philip Glass</i></span><span lang="de-DE"> vorweisen kann und mit </span><span lang="de-DE"><i>Angelique Kidjo</i></span><span lang="de-DE"> einen Grammy gewann. Gemastert wurde das Album von </span><span lang="de-DE"><b>JJ Golden</b></span><span lang="de-DE"> in Kalifornien.</span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>die Waines </b></p>
<p class="bodytext">Lido, Cuvrystraße 7 (U-bhf Schlesischer Tor)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span lang="de-DE">10. Dezember 2011</span></p>
<p class="bodytext"><span lang="de-DE"> Einlass 19h, Beginn 20h, VVK €15+Geb.</span> <span lang="de-DE">AK €18,</span><b><span lang="de-DE"></span></b></p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Theater ohne Grenzen</title>
			<link>http://www.carpeberlin.com/index.php?id=79&#38;L=0&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=2747&#38;cHash=55c7e000b4</link>
			<description>Das NO LIMITS – internationales Theaterfestival läuft bis Sonntag 20. November</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Mehr als 200 behinderte und nicht behinderte Künstler aus Europa und Übersee zeigen beim internationalen <a href="http://www.no-limits-festival.de/" title="Opens external link in new window" target="_blank" class="external-link-new-window" >Theaterfestival NO LIMITS</a> ungewöhnliche Kunst von den Rändern der Gesellschaft und jenseits der üblichen Weltwahrnehmung. Vom 10. bis 20. November verwandeln sie die Kulturbrauerei, Ballhaus Ost, und andere Orte zu Experimentierfeldern der internationalen inklusiven Leit-Kultur. Die fünfte Ausgabe dieses Festivals zeigt die zunehmende Professionalisierung der inklusiven Kunst-Szene.</p>
<p class="bodytext">Am Samstag 19. und Sonntag 20. November, finden verschiedenen Sachen statt: Performance und Kunstinstallationen, mit L<i>omé in Leuchtfarben und als Marshmellow</i>, von Anne Tismer &amp; Kollektiv (D/Togo) &amp; Thikwa.<br /><br />Theater, mit <i>Variations Antigone</i>, von der Compagnie Création Ephémère (F), und <i>Berlin Alexanderplatz</i>, von Das Helmi &amp; Theater RambaZamba &amp; Ohrenkuss (D).<br /><br />Endlich, zweimal <i>Alexanderplatzkonzert 1 / 2</i>. Zu Beginn, spielt Brian’s Bedroom Band (GB), im Anschluss tritt Orchestre Miniature in the Park (D) auf.</p>
<p class="bodytext"><b>A</b><b>ber was bedeutet das Theater für Menschen mit Behinderung?</b></p>
<p class="bodytext">„ Da gibt es zwei Aspekte – beantwortet Antje Grabenhorst, Presseleiterin des Festivals.</p>
<p class="bodytext">Die Möglichkeit der 	Professionalisierung. Menschen mit Behinderung werden meist an den 	Rand der Gesellschaft verdrängt, egal welche Talente sie haben. Den 	meisten wird weder eine Ausbildung noch eine Weiterbildung gewährt. 	Wie in alten Zeiten werden sie aufbewahrt, eingeschränkt und mit 	oft langweiligen Tätigkeiten beschäftigt. Theater zu machen ist 	das Gegenteil von langweilig. Sich im Theaterbereich zu 	qualifizieren ist ein hoch interessante Tätigkeit, die Körper, 	Geist und Fantasie gleichermaßen fordert und fördert. Schauspieler 	zu sein ist ein cooler Beruf.Die Möglichkeit 	darüber zu bestimmen in welcher Rolle man gesehen wird<br />Leute mit 	Behinderungen sind meist vor der Öffentlichkeit verborgen, werden 	also gar nicht gesehen. Wenn sie doch in die Öffentlichkeit gehen, 	werden sie wegen ihrem anders Sein komisch angesehen, das spüren 	sie auch. Auf der Bühne haben sie die Möglichkeit mit darüber zu 	bestimmen in welcher Rolle sie gesehen werden. Sie sind dann nicht 	die, die bemitleidet werden. Sie sind Schauspieler und werden als 	solche wahrgenommen“.</p>
<p class="bodytext"><br /><b>NO-LIMITS theater festival</b></p>
<p class="bodytext">bis 20. November</p>
<p class="bodytext">Preis: von 5 zu 13 euro</p>]]></content:encoded>
			Kultur
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 18:40:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
</rss>
